Rockmusik: We Will Rock You

Rockmusik war zu Beginn der Rock-Ära weitestgehend verpönt. Abgeleitet wurde der Rock aus dem Rock ’n‘ Roll, deren bekanntester Vertreter Elvis Presley war. Dieser wiederum entstand aus Country und Rhythm and Blues. Die Nachfolger der Rock-Musik waren der Hardrock und der Heavy Metal. So kreierten sozusagen Musiker jeder Generation ihren eigenen Musikstil. Die Unterschiede liegen dabei meist im Rhythmus, in der Schnelligkeit und in der Härte der Klänge. Zu den wichtigsten Wegbereitern der Rock-Musik gehören The Beatles und The Rolling Stones. Die Musik der Beatles galt als melodisch und die Musik der Stones als rau und aufsässig.

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Rockmusik — einfach skandalös

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Speziell mit der Rockmusik veränderten sich neben dem härteren Musikstil auch Kleidung und Haare. Die Haare wurden länger und die Kleidung war etwa eng anliegend, zerrissen oder aus Leder. Vor allem die Band Kiss setzte in Bezug auf Kleidung einen Modetrend. In den Anfangsjahren galt der Rock als skandalös. Aber mal ehrlich — deswegen lieben wir ihn doch.

Rock-Konzerte

Rockmusik kommt besonders live zur Geltung, denn hier lassen es Rockmusiker so richtig krachen. Sie gehen auf Tuchfühlung mit ihren Fans und die teilweise gigantische Bühnengestaltung ist ein großes Spektakel. Besonders auf Open-Air-Konzerten wie etwa Rock am Ring oder dem berühmten Wacken Open-Air geben Rock-Bands alles. Hierfür brauchen Besucher viel gute Laune und trittsicheres Schuhwerk, wie beispielsweise Rieker Schuhe, die einen guten Halt bieten.

Die vielen Arten des Rock

Aus der Rockmusik haben sich viele Unterkategorien mit mehr oder weniger Erfolg entwickelt. Bekannte Varianten sind der Alternative Rock wie etwa von den 4 Non Blondes. Vertreter des Glam Rock waren Garry Glitter, The Sweet, T-Rex und David Bowie. Rockbands aus dem Untergenre Psychedelic Rock waren Jethro Tull, Grateful Dead, Iron Butterly und Jefferson Airplane. Und den Punkrock vertraten Bands wie die Sex Pistol und The Clash, bei denen Musikalität großteils im Hintergrund stand.

Diese Rocksongs setzten Zeichen

Es gibt viele unvergessene Rocksongs und sie müssen nicht zwingend ganz große Hits sein, aber jeder kennt sie und einige von ihnen haben die Rockmusik in ihren ersten Jahren entscheidend beeinflusst.

Rolling Stones — (I Can’t Get No) Satisfaction

Das unverkennbare Eingangs-Riff des Rocksongs aus dem Jahre 1965 wurde von Keith Richards kreiert. Der Erfolg des Songs hing mit dem Text zusammen, der sich gegen das Establishment richtete und sexuelle Anspielungen enthielt. Einige Zeilen des Songs fielen im damaligen Amerika der Zensur zum Opfer.

The Who — My Generation

My Generation gehört zu den bekanntesten Liedern von The Who. Der Song spiegelt kurzgefasst die Rebellion der britischen Jugend wider. Durch den Stottergesang von Roger Daltrey wurde My Generation zeitweise nicht gespielt, um die Gefühle von stotternden Menschen nicht zu verletzen.

Jimi Hendrix — Purple Haze

Der Song ist eines der meist gecoverten Lieder von Jimi Hendrix. Nicht nur ausgezeichnete Blues- mit Psychedelikelemente, sondern auch Jimi Hendrix‘ begnadete Technik an der Gitarre machten Purple Haze zum Hit. Der Song wurde in die Grammy Hall of Fame aufgenommen. Zudem steht in verschiedenen Listen der besten Gitarren-Darbietungen. Im Rolling Stone ist er auf Platz 17 zu finden.

Elvis Presley

Elvis: Aaron Presley, geboren am 8. Januar 1935 in Tupelo, Mississippi und gestorben am 16. August 1977 in Memphis, Tennessee, war ein US-amerikanischer Sänger, Musiker und Schauspieler, zählt als einer wichtigsten Vetreter der Rock- & Popkultur des 20. Jahrhunderts und wird wegen seiner zahlreichen Erfolge auch oft als King of Rock ’n‘ Roll bezeichnet. Des Weiteren zählt er auf Grund von über einer Milliarden verkauften Tonträgern als der erfolgreichste Solo-Künstler weltweit.

1953 wurde er entdeckt und startete so 1954 seine Karriere als einer der ersten Rockabilly-Musiker, einer Fusion von „weißer“ Country-Musik und „schwarzem“ Rhythm and Blues. Durch kontroverse Diskussionen über die Bewegung hatte Elvis seine Durchbruch 1956, denn in diesem Jahr wurde er zur Identifikationsfigur der Bewegung, unter anderem wegen seines sehr körperbetonten Auftretens auf Bühnen. Zahlreiche Musikpreise, wie zum Beispiel die bis 1978 14 Nominierungen für den Grammy bestätigten sein Können mit einer markanten, annähernd drei Oktaven umfassenden Stimme und einer emotionalen Singweise. Diese machte ihn neben den Genres Rock, Pop und Country auch in Gospel und Blues sehr erfolgreich. Presley ist außerdem neben Michael Jackson als einziger Künstler in 5 Hall of Fames vertreten, hatte mit 167 Einheiten die meisten Gold- & Platin-Auszeichnungen sowie einen Diamond-Award und war mit einer Vielzahl seiner Alben auf dem ersten Platz der amerikanischen Billboard-Charts.

Als Elvis 1977 im Alter von 42 Jahren überraschend starb, hinterließ er nur wenige persönliche Aufzeichnungen und auch in Interviews und Ähnlichem wies er persönliche und politische Fragen stets ab. Die daraus entstandenden Spekulationen und Falschinformationen sind maßgeblich für die anhaltende Aktualität der Geschichte der Popkultur.

Sex Pistols

Eine der bekanntesten englischen Punk-Bands der 70er Jahre, obwohl sie dieses Etikett selbst ablehnte. Neben der Musik trugen besonders provokante Texte und ein schockierendes Auftreten dazu bei, dass diese Band zur Ikone wurde.

Die Mitglieder sind Johnny Rotten als Sänger, Steve Jones an der Gitarre und Glen Matlock am Bass, in den Jahren 1977 und 1978 ersetzt durch Sid Vicious.

Die Ursprünge der Band lassen sich auf den im Jahr 1973 entstandenen Plan zurückführen, mit gestohlenem Equipment eine Band zu gründen. Der Gitarrist Nightingale, der die Band mitbegründete und den ersten Song schrieb, wurde im Juni 1975 aus der Band geworfen und durch Jones ersetzt, John Lydon wurde neuer Sänger. Am 5. November 1975 trat die Band nach intensiven Proben das erste Mal unter dem Namen “ Sex Pistols “ auf, Songs wurden arbeitsteilig geschrieben. Seit dem 10. März war die Band bei A&M unter Vertrag, wo zuerst die zweite Single veröffentlicht werden sollte. Diese wurde allerdings noch davor wieder eingestampft und der Vertrag aufgelöst. Darauf folgte eine Zeit aufgeheizter Stimmungen, so dass sie auf eine kurze Skandinavien-Tour gingen und darauffolgend unter dem Pseudonym SPOTS (Sex Pistols On Tour Secretly) in England, um Auftrittsverboten zu entgehen. Am Ende der USA-Tournee 1978 trennte sich die Band endgültig, doch seit 1996 kam es zu mehreren Reunions.