Bon Jovi

Bon Jovi: ist eine Band aus New Jersey. Was als Glam-Metal-Band begann, entwickelte sich bis zu den 1990ern zum Mainstream-Rock.

Nachdem das von Jon Bon Jovi komponierte Lied “Runaway” bei einem Radio-Talentwettbewerb den ersten Platz gemacht hatte, gründete er mit David Bryan 1983, zusammen mit Richie Sambora, Alec John Such und Tico Torres die Band Bon Jovi. Die Originalaufnahme des ersten Songs wurde später auf dem Debütalbum veröffentlicht und wurde ein internationaler Hit. Von Derek Shulman bei einem Auftritt als Vorgruppe entdeckt, nahm Jon Bon Jovi einen Plattenvertrag von PolyGram an, unter dem bis heute nur er selber steht, die anderen Bandmitglieder sind Angestellte im Auftrag desselbigen.

Das Debütalbum der Band erschien am 21, Januar 1984, wenig später trat die Band als Vorgruppe für die Scorpions bei einer Tour durch Nordamerika auf. In Deutschland begleiteten sie die Band Kiss.

Nach einem eher mäßig erfolgreichen zweiten Album brachte das dritte Album mit Hits wie Livin’ on a Prayer den Durchbruch. In Anschluss an eine Welttournee erschien im September 1988 das vierte Album, benannt nach der Heimatstadt.

Bei den MTV Video Music Awards 1989 spielten Jon Bon Jovi und Sambora ihre Songs mit zwei akustischen Gitarren. Damit gelten sie als Begründer des MTV Unplugged Formats. 1991 wurden sie bei den Awards mit dem Vanguard Award ausgezeichnet, worauf es zu Streitigkeiten zwischen Jon Bon Jovi und dem Manager Doc McGhee kam, er wurde noch Ende des Jahres entlassen. McGhee habe die New Jersey-Tour immer weiter in die Länge gezogen und damit Erschöpfung verursacht. Nach der Tournee nahm sich die Band eine unbefristete Auszeit als Schaffungspause, in dieser Zeit wurden allerdings trotzdem Soloalben veröffentlicht.

Nach diesen Soloprojekten versöhnten sich Jon Bon Jovi und Sambora und komponierten das fünfte Album “Keep the Faith”, erschienen im Oktober 1992. Während in den USA mittlerweile Grunge die Rockwelt dominierte, war die Band in Europa erfolgreicher als je zuvor. Im Jahr 1994 verließ Such die Band, Hugh McDonalds hat seitdem seine Aufgaben als Bassist übernommen.

Im Juni 1995 erschien das sechste Album, ein Jahr später ging die Band auf eine Japan- & Europatournee und Jon Bon Jovi nahm sein zweites Soloalbum auf, ebenso wie Sambora, welcher zusätzlich noch Vater wurde.

Ein für 1999 geplantes neues Album wurde verschoben, erschien dann jedoch im Jahr 2000 unter dem Titel “Crush” statt dem eigentlich geplanten “Sex sells” Insgesamt war die Band nun vorwiegend in Europa und Asien erfolgreich. Weitere Alben und Touren folgten, die Band ist weiterhin noch aktiv.

The Rolling Stones

Die Rolling Stones:  zählen zu den langlebigsten und kommerziell erfolgreichsten Bands der Rockgeschichte.

Mick Jagger, welcher bereits mit seinen Freunden Dick Taylor und Bob Beckwith unter dem Namen “Little Boy Blue and the Blue Boys” probte, beschloss nach der Wiederaufnahme der Freundschaft mit Mick Jagger, diesen in die Band mit einzubeziehen. So probten sie in den elterlichen Wohnungen die Lieder ihrer amerikanischen Vorbilder, jedoch zuerst ohne öffentliche Auftritte.

Um angesagte Bluesformationen live zu sehen, waren die Jungs oft an Wochenenden in Londoner Clubs. Am 7. April 1962 kam es durch den Autritt einer personell offenen Formation, genannt “Blues Incorporated” dazu, dass Jagger und Richards vor dem Auftritt mit den Musikern jammten. Dabei zog Brian Jones durch seine besondere und in Europa eher unbekannte Art des Gitarrenspielens die Aufmerksamkeit auf sich. Dieser war im Gegensatz zu den Teenagern bereits mit drei unehelichen Kindern, welche ihm in seiner Heimatstadt einen Skandak eingebracht hatten, auf eigenen Beinen. Im März 1962 beschloss Jones, Blue Incorporated zu verlassen und schloss sich nach einiger Suche dem ihm bereits bekannten Pianisten Ian Stewart an und machte Jagger daraufhin das Angebot, der Band als Sänger beizutreten. Auf die Antwort, er wäre dabei, wenn Richards und Taylor auch dabei sein dürften, willigte Jones ein.

Der erste Auftritt wurde auf Grund des Ausfalls der Ex-Band von Brian Jones vermittelt, die Gruppe sollte einspringen. So traten sie am 12, Juli 1962 erstmals unter dem Namen The Rollin’ Stones auf. Vor etwa 100 Zuschauern spielten sie fünf Coversongs als Vorgruppe für den Bluessänger Long John Baldry. Zu der Besetzung des Schlagzeugers gibt es einige verschiedene Aussagen, letztendlich ist nicht sicher, wer bei welchen Auftritten das Schlagzeug gespielt hat. Bei dem ersten Auftritt wird Tony Chapman vermutet. Hinsichtlich des Namens, welcher sinngemäß “Die Landstreicher/Rumtreiber” bedeutet herrscht Uneinigkeit, zumindest was dessen Ursprung angeht.

Zur selben Zeit zogen Jones, Jagger und Richards mit ihrem gemeinsamen Freund James Phelge in eine heruntergekommene Wohnung im Stadtteil Chelsea, wobei sie wegen ihrer finanziell schlechten Stellung teilweise sogar Lebensmittel in Supermärkten stahlen.

Mit ersten Umbesetzungen der Band (Bill Wyman statt Taylor und Charlie Watts statt Chapman) kamen auch die ersten Erfolge. Zunächst als Hausband und innerhalb der Londoner Musikszene, dann bekamen sie unter dem Managment von Andrew Loog Oldham, welcher sie gekonnte als “böse” Version der Beatles inszenierte, einen Plattenvertrag bei Decca Records, und die Band stieg schnell in der Hitparade auf.

Ihre erste GB-Tournee mit landesweit 60 Auftritten veranstalteten sie vom 29.9.- 3.11.1963, nachdem sie die Anstellung als Hausband gekündigt hatten.

Von da an kamen immer mehr Erfolge auf sie zu. Gebremst wurde die Euphorie darüber 1969, als am 3. Juli Brian Jones aus bis heute ungeklärten Umständen ertrank. Nach einigen weiteren Erfolgen, jedoch auch Umbesetzungen und Aufsehen erregenden Ereignissen, kam es schließlich auch noch zu Differenzen zwischen Richards und Jagger, welcher sich seiner Solo-Karriere zuwenden wollte. Dieses Vorhaben ließ sich allerdings nicht durchsetzen.

Die Band besteht noch heute, wenn auch in anderer Besetzung als zu Beginn.

Rockmusik: We Will Rock You

Rockmusik war zu Beginn der Rock-Ära weitestgehend verpönt. Abgeleitet wurde der Rock aus dem Rock ‘n’ Roll, deren bekanntester Vertreter Elvis Presley war. Dieser wiederum entstand aus Country und Rhythm and Blues. Die Nachfolger der Rock-Musik waren der Hardrock und der Heavy Metal. So kreierten sozusagen Musiker jeder Generation ihren eigenen Musikstil. Die Unterschiede liegen dabei meist im Rhythmus, in der Schnelligkeit und in der Härte der Klänge. Zu den wichtigsten Wegbereitern der Rock-Musik gehören The Beatles und The Rolling Stones. Die Musik der Beatles galt als melodisch und die Musik der Stones als rau und aufsässig.

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Rockmusik — einfach skandalös

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Speziell mit der Rockmusik veränderten sich neben dem härteren Musikstil auch Kleidung und Haare. Die Haare wurden länger und die Kleidung war etwa eng anliegend, zerrissen oder aus Leder. Vor allem die Band Kiss setzte in Bezug auf Kleidung einen Modetrend. In den Anfangsjahren galt der Rock als skandalös. Aber mal ehrlich — deswegen lieben wir ihn doch.

Rock-Konzerte

Rockmusik kommt besonders live zur Geltung, denn hier lassen es Rockmusiker so richtig krachen. Sie gehen auf Tuchfühlung mit ihren Fans und die teilweise gigantische Bühnengestaltung ist ein großes Spektakel. Besonders auf Open-Air-Konzerten wie etwa Rock am Ring oder dem berühmten Wacken Open-Air geben Rock-Bands alles. Hierfür brauchen Besucher viel gute Laune und trittsicheres Schuhwerk, wie beispielsweise Rieker Schuhe, die einen guten Halt bieten.

Die vielen Arten des Rock

Aus der Rockmusik haben sich viele Unterkategorien mit mehr oder weniger Erfolg entwickelt. Bekannte Varianten sind der Alternative Rock wie etwa von den 4 Non Blondes. Vertreter des Glam Rock waren Garry Glitter, The Sweet, T-Rex und David Bowie. Rockbands aus dem Untergenre Psychedelic Rock waren Jethro Tull, Grateful Dead, Iron Butterly und Jefferson Airplane. Und den Punkrock vertraten Bands wie die Sex Pistol und The Clash, bei denen Musikalität großteils im Hintergrund stand.

Diese Rocksongs setzten Zeichen

Es gibt viele unvergessene Rocksongs und sie müssen nicht zwingend ganz große Hits sein, aber jeder kennt sie und einige von ihnen haben die Rockmusik in ihren ersten Jahren entscheidend beeinflusst.

Rolling Stones — (I Can’t Get No) Satisfaction

Das unverkennbare Eingangs-Riff des Rocksongs aus dem Jahre 1965 wurde von Keith Richards kreiert. Der Erfolg des Songs hing mit dem Text zusammen, der sich gegen das Establishment richtete und sexuelle Anspielungen enthielt. Einige Zeilen des Songs fielen im damaligen Amerika der Zensur zum Opfer.

The Who — My Generation

My Generation gehört zu den bekanntesten Liedern von The Who. Der Song spiegelt kurzgefasst die Rebellion der britischen Jugend wider. Durch den Stottergesang von Roger Daltrey wurde My Generation zeitweise nicht gespielt, um die Gefühle von stotternden Menschen nicht zu verletzen.

Jimi Hendrix — Purple Haze

Der Song ist eines der meist gecoverten Lieder von Jimi Hendrix. Nicht nur ausgezeichnete Blues- mit Psychedelikelemente, sondern auch Jimi Hendrix’ begnadete Technik an der Gitarre machten Purple Haze zum Hit. Der Song wurde in die Grammy Hall of Fame aufgenommen. Zudem steht in verschiedenen Listen der besten Gitarren-Darbietungen. Im Rolling Stone ist er auf Platz 17 zu finden.

Elvis Presley

Elvis: Aaron Presley, geboren am 8. Januar 1935 in Tupelo, Mississippi und gestorben am 16. August 1977 in Memphis, Tennessee, war ein US-amerikanischer Sänger, Musiker und Schauspieler, zählt als einer wichtigsten Vetreter der Rock- & Popkultur des 20. Jahrhunderts und wird wegen seiner zahlreichen Erfolge auch oft als King of Rock ‘n’ Roll bezeichnet. Des Weiteren zählt er auf Grund von über einer Milliarden verkauften Tonträgern als der erfolgreichste Solo-Künstler weltweit.

1953 wurde er entdeckt und startete so 1954 seine Karriere als einer der ersten Rockabilly-Musiker, einer Fusion von “weißer” Country-Musik und “schwarzem” Rhythm and Blues. Durch kontroverse Diskussionen über die Bewegung hatte Elvis seine Durchbruch 1956, denn in diesem Jahr wurde er zur Identifikationsfigur der Bewegung, unter anderem wegen seines sehr körperbetonten Auftretens auf Bühnen. Zahlreiche Musikpreise, wie zum Beispiel die bis 1978 14 Nominierungen für den Grammy bestätigten sein Können mit einer markanten, annähernd drei Oktaven umfassenden Stimme und einer emotionalen Singweise. Diese machte ihn neben den Genres Rock, Pop und Country auch in Gospel und Blues sehr erfolgreich. Presley ist außerdem neben Michael Jackson als einziger Künstler in 5 Hall of Fames vertreten, hatte mit 167 Einheiten die meisten Gold- & Platin-Auszeichnungen sowie einen Diamond-Award und war mit einer Vielzahl seiner Alben auf dem ersten Platz der amerikanischen Billboard-Charts.

Als Elvis 1977 im Alter von 42 Jahren überraschend starb, hinterließ er nur wenige persönliche Aufzeichnungen und auch in Interviews und Ähnlichem wies er persönliche und politische Fragen stets ab. Die daraus entstandenden Spekulationen und Falschinformationen sind maßgeblich für die anhaltende Aktualität der Geschichte der Popkultur.

Sex Pistols

Eine der bekanntesten englischen Punk-Bands der 70er Jahre, obwohl sie dieses Etikett selbst ablehnte. Neben der Musik trugen besonders provokante Texte und ein schockierendes Auftreten dazu bei, dass diese Band zur Ikone wurde.

Die Mitglieder sind Johnny Rotten als Sänger, Steve Jones an der Gitarre und Glen Matlock am Bass, in den Jahren 1977 und 1978 ersetzt durch Sid Vicious.

Die Ursprünge der Band lassen sich auf den im Jahr 1973 entstandenen Plan zurückführen, mit gestohlenem Equipment eine Band zu gründen. Der Gitarrist Nightingale, der die Band mitbegründete und den ersten Song schrieb, wurde im Juni 1975 aus der Band geworfen und durch Jones ersetzt, John Lydon wurde neuer Sänger. Am 5. November 1975 trat die Band nach intensiven Proben das erste Mal unter dem Namen ” Sex Pistols ” auf, Songs wurden arbeitsteilig geschrieben. Seit dem 10. März war die Band bei A&M unter Vertrag, wo zuerst die zweite Single veröffentlicht werden sollte. Diese wurde allerdings noch davor wieder eingestampft und der Vertrag aufgelöst. Darauf folgte eine Zeit aufgeheizter Stimmungen, so dass sie auf eine kurze Skandinavien-Tour gingen und darauffolgend unter dem Pseudonym SPOTS (Sex Pistols On Tour Secretly) in England, um Auftrittsverboten zu entgehen. Am Ende der USA-Tournee 1978 trennte sich die Band endgültig, doch seit 1996 kam es zu mehreren Reunions.